Dagmar Wöhrl Eltern

Dagmar Gabriele Wöhrl (geb. Winkler; * 5. Mai 1954 in Stein bei Nürnberg) ist eine deutsche Rechtsanwältin, Politikerin (CSU) und ehemalige Miss Germany (1977). Von 2005 bis 2009 war sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

Dagmar Wöhrl Eltern

Dagmar Wöhrl wuchs in Nürnberg auf; Sie lebte mit ihren Eltern und Großeltern in einem Haus. Ihre Eltern waren bei Siemens angestellt. Nach dem Abitur 1973 am Sigena-Gymnasium in Nürnberg studierte Wöhrl Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das sie 1983 mit dem ersten und 1987 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Sie ist seit 1987 als Rechtsanwältin zugelassen und auch als Unternehmerin tätig. Sie war Gesellschafterin der DACA Parkhausverwaltungs GmbH und ist geschäftsführende Gesellschafterin der MiDa Parkverwaltungs- und Werbegesellschaft mbH in Nürnberg. Am 18. September 2012 wurde Dagmar Wöhrl als Vertreterin der Anteilseigner in den Aufsichtsrat der Nürnberger Beteiligungs-Aktiengesellschaft und der Nürnberger Lebensversicherungs AG berufen . Im Januar 2017 wurde bekannt, dass Wöhrl einer der Investoren der VOX-Sendung Die Höhle der Löwen sein wird. Ab der vierten Staffel übernahm sie den Platz des zuvor ausgefallenen Jochen Schweizer. Ebenfalls 2017 gründete sie die DGWoehrl Consulting GmbH mit Sitz in Berlin. Dagmar Wöhrl ist seit 2019 als Geschäftsführerin der DMW Investment (PTD) LTD und der DMW Management (PTD) LTD im Ausland tätig.

Dagmar Wöhrl Eltern

Wöhrl lebt in Nürnberg. Sie ist evangelisch, seit 1984 mit dem Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl verheiratet und hat zwei Söhne. Ihr Sohn Marcus (* 1985) war ebenfalls politisch in der CSU aktiv und kandidierte 2004 und 2009 erfolglos für das Europäische Parlament. Nachdem seine Mutter als Staatssekretärin abgelöst wurde, verließ er die CSU und ist heute Hoteldirektor. Ihr zweiter Sohn Emanuel Nicolai (geboren am 26. August 1988) starb am 1. Juli 2001 nach einem häuslichen Unfall.

Außerdem ist sie Anhängerin des 1. FC Nürnberg.

Wöhrl war von 1995 bis 2003 Landeskämmererin der CSU. Sie ist Mitglied im Präsidium und im Vorstand der CSU, ist stellvertretende Kreisvorsitzende der Frauenunion des Kreisverbandes Nürnberg-Fürth-Schwabach (seit 2013), ist stellvertretende Landesvorsitzende der CSU-Mittelstandsunion, stellvertretende Kreisvorsitzende des CSU-Kreisverbandes Nürnberg-Fürth-Schwabach, Vorstandsmitglied in der Fraktion Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfunktion, Vorsitzende der CSU-Finanzkommission, Vorsitzende des CSU-Fachausschusses Entwicklungspolitik, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Integration des Kreisverbandes Nürnberg-Fürth-Schwabach der CSU, Mitglied der CSU-Wirtschaftskommission, Mitglied des Integrationsrates der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik der CSU. Von 1998 bis 2002 war Dagmar Wöhrl wirtschaftspolitische Sprecherin und Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Technik, Tourismus, Landwirtschaft und Verkehr, Bauen und Wohnen der CSU-Landesgruppe. Zwischen 2002 und 2005 war Dagmar Wöhrl wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.cnetz , „denn die Digitalisierung unserer Gesellschaft und die damit verbundene Netzpolitik ist ein Generationenprojekt!“. Dagmar Wöhrl ist Mitglied im CSUnet.

Dagmar Wöhrl Eltern

Von 1990 bis 1994 war Dagmar Wöhrl Mitglied des Stadtrates der Stadt Nürnberg und wohnungspolitische Sprecherin. Sie war 23 Jahre lang – von 1994 bis 2017 – Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1998 bis 2002 war sie wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe und von 2002 bis 2005 wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Wöhrl zog 1998 über die bayerische Landesliste und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Nürnberg-Nord in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichten sie 39,4 Prozent der Erststimmen gegenüber 36,6 Prozent bei der Bundestagswahl 2009 . 2016 kündigte sie an, bei der Bundestagswahl 2017 nicht mehr als Bundestagsabgeordnete anzutreten.

Von November 2005 bis November 2009 war sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Von November 2006 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin war sie zudem Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Außerdem vertrat sie die Bundesregierung im Rundfunkrat.

Für die 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages wurde sie zur Vorsitzenden des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zum ordentlichen Mitglied des Ausschusses für Kultur und Medien und zum stellvertretenden Mitglied des Auswärtigen Ausschusses gewählt.

Dagmar Wöhrl Eltern

2005 gründete Wöhrl mit ihrer Familie die nach ihrem verstorbenen Sohn benannte Emanuel-Wöhrl-Stiftung. Diese wurde nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 ins Leben gerufen, um betroffenen Familien in Sri Lanka zu helfen und die zerstörte Mahamay-Grundschule in Hikkaduwa wieder aufzubauen. Mittlerweile ist die Stiftung in Afrika, aber auch in Deutschland aktiv.

Als Präsident des Tierschutzbundes Nürnberg-Fürth und Umgebung e. V. setzte sich Wöhrl auch im Bundestag für die Rechte der Tiere ein und setzte sich für die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz ein. Im Zusammenhang mit der Krise bei der Quelle GmbH wurde Wöhrl in ihrer Eigenschaft als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie kritisiert, als sie an der Jahrespressekonferenz des Tierheims teilnahm, anstatt sich die Sorgen der Quelle-Mitarbeiter anzuhören.

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1973 spielte sie unter dem Pseudonym Sandra Monte in Franz Marischkas Sexfilm Diestossburg – Wenn nachts die Keuschheitsgürtel klirren, eine Nebenrolle. 1998, zu Beginn der 14. Wahlperiode des Deutschen Bundestages, wurde sie von den Medien zur „Miss Bundestag“ gekürt.

Neben ihrem Bundestagsmandat und der Ausübung anderer Tätigkeiten ist Dagmar Wöhrl seit 2011 auch Mitglied des Verwaltungsrats und des Beirats der Schweizer Bank J. Safra Sarasin. Sie sieht keinen Interessenkonflikt mit ihren Aufgaben als Bundestagsabgeordnete.

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